| IBM i - ein Fels in der Brandung |
Die Zukunft der Plattform IBM i (früher AS/400) wird immer wieder in Zweifel gezogen. Zu Unrecht, wie Kenner der Materie wissen - und wie jetzt eine aktuelle Marktstudie belegt. Quelle: DV-Dialog | 20.04.2011 Die Internet Communty „System i Network.com“ führte im Februar eine Umfrage zur „Rolle der IBM i im Enterprise Computing in 2011“ durch. Auf Basis von knapp 900 qualifizierten Antworten zeigte sich deutlich, dass IBM i nach wie vor eine sehr große Rolle in den Unternehmen spielt. So sagen ca. 86 Prozent der Befragten, dass IBM i in dem kommenden zwei bis drei Jahren dieselbe (53 Prozent) oder sogar eine größere Bedeutung (33 Prozent) in ihren Unternehmen haben werde, um geschäftskritische Anwendungen zu bewältigen.
„Dieses Ergebnis verwundert mich nicht“, erklärte Andreas Heincke, Business Development Manager für IBM i, auf Anfrage von DV-Dialog. „Auch in Deutschland sehen wir den Markt in ähnlichen Größenordnungen.“ Die Stabilität der Schnittstellen, dank der seit den Anfängen in den S/38-Zeiten die Programme weiterhin unverändert betrieben werden können, macht IBM i zu einem Fels in der Brandung der schnelllebigen IT-Branche. Laut Umfrage gaben 88 Prozent an, „praktisch alle“ geschäftsspezifischen Anwendungen auf IBM zu betreiben. Dazu kommen unterstützende Applikationen (bei 59 Prozent) sowie eCommerce-Anwendungen (50 Prozent), während für Groupware-Systeme (36 Prozent), für Infrastrukturlösungen (35 Prozent) und mobile Anwendungen (30 Prozent) andere Servertypen bevorzugt werden.
Auch sonst zeigten sich die Anwender sehr zufrieden mit der speziell auf Business-Anwendungen ausgerichteten Server-Plattform: Vor allem Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit (93 Prozent), Sicherheit für sensitive Daten (76 Prozent) und Verarbeitung hoher Transaktions- und Datenvolumina (69 Prozent) wurden als Hauptgründe für den Einsatz von IBM i genannt. „Insgesamt ist diese Umfrage eine Bestätigung, dass wir mit unseren Produkten und Angeboten auf dem richtigen Weg sind“, betonte Heincke. |