Konnten zuerst nur Großunternehmen ihre IT-Verfügbarkeit mit Hochverfügbarkeitslösungen zu immens hohen Investitionen sicherstellen, so gewährleisten heute bereits große Teile des Mittelstands ihre Systemsicherheit mit individuellen Sicherheitskonzepten. Das Ergebnis einer spontanen Umfrage zeigt ganz deutlich: Die Tendenz geht zu mehr Sicherheit in den Rechenzentren! Nicht alle Unternehmen wählen diesen Schritt freiwillig. Der zunehmende Druck von außen hat die Entscheidungsprozesse sicherlich beschleunigt. Unter „Druck von außen“ meinen wir beispielsweise Kundenbeziehungen mit konkreten Auflagen, SOX (Sarbanes-Oxley Act) oder die Basel II Auswirkungen. Aber auch die ständig wachsenden Haftungsrisiken für die IT-Verantwortlichen haben insgesamt dazu geführt, dass Unternehmen K-Fall-Szenarien zunehmend thematisieren und mittels Hochverfügbarkeit entsprechend Vorsorge treffen. | "Nicht jedes Unternehmen braucht eine Hochverfügbarkeitslösung" Aber das Bewusstsein über mögliche K-Fall-Risiken muss vorhanden sein. Der Lösungsansatz ist meiner Meinung nach relativ einfach:
Schritt 1: Für IT-Systeme, Anwendungen und Daten die Verfügbarkeitsanforderungen mit tolerierbaren Ausfallzeiten ermitteln. Die Ergebnisse tabellarisch darstellen und bewerten. Eine Übersicht erleichtert es, besonders zeitkritische Komponenten zu erkennen. Damit ist bereits der erste Schritt getan, um zu erkennen wie wichtig eigentlich die IT-Verfügbarkeit für mein Unternehmen ist.
Schritt 2: Der zweite Schritt zu einer Hochverfügbarkeitslösung ist dann denkbar einfach: Denn wer sein Risiko (er)kennt, ist auch bereit zu investieren! Und heutzutage ist selbst für den kleineren Mittelstand eine Lösung preiswerter als man denkt! Quelle: Midrange Magazin |